Lernfragen: Erfahrungen Mit Dem Hochschulmethodischen Konzept Der Heidelberger Arbeitsbücher
| AUTHOR | Zller, Wolfgang; Zoller, Wolfgang; Schmid, Bernd A. |
| PUBLISHER | Springer (08/18/1972) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Die Vorstellung, da allein durch die Umstellung auf Tutorenkurse und studenti- sche Arbeitsgruppen die hochschuldidaktischen Probleme zu l sen seien, hat sich als irrig erwiesen. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, da Lehrver- anstaltungen in Form von Kleingruppenarbeit nur dann gute Erfolge bringen, wenn die Tutoren eine methodische Schulung erhalten und wenn ihnen und den Teilnehmern geeignetes "Handwerkszeug" in Form von Arbeitsmaterial u. . zur Verf gung steht. Eine M glichkeit dazu ist von den Autoren mit ihrem Sy- stem der "Lernfragen" geschaffen worden. Gegenstand dieser Schrift ist deren Erprobung im Vergleich mit den Lernerfolgen von Tutorenkursen, die dieses Hilfsmaterial nicht benutzt haben. Erfolgsmessungen dieser Art sind f r die empirische p dagogische Forschung ein recht schwieriges Problem, nicht weil es an Methoden hierf r fehlt, sondern weil es in der Realit t nur schwer gelingt, jene kontrollierten Versuchsbedin- gungen zu schaffen, die f r ein exaktes Lernexperiment zu fordern w ren. So konnte auch hier die Parallelit t von Versuchsgruppen und Kontrollgruppen in Bezug auf Teilnehmer, Arbeitsbedingungen und Gruppenleiter nicht vollst ndig gesichert werden, da ja weder Studenten noch Tutoren gezwungen werden konn- ten, nach der einen oder der anderen Methode zu arbeiten. Nur wenn man sich auf v llig k nstliche und damit wenig aussagekr ftige Laboratoriumsexperimen- te zur ckziehen w rde, w ren solche Fehlerquellen zu vermeiden. Eine Feld- forschung, wie sie hier vorliegt, kann nur versuchen, sie m glichst klein zu halten. Das ist den Autoren, die ein beachtenswertes Organisationsgeschick ent- wickelt haben, in bestm glicher Weise gelungen. Sie sind sich zugleich sehr klar dar ber, wo die Grenzen der Assagekraft ihrer Ergebnisse liegen.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783540059189
ISBN-10:
3540059180
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
98
Carton Quantity:
72
Product Dimensions:
5.83 x 0.23 x 8.27 inches
Weight:
0.31 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Science | General
Science | Schools - Levels - Higher
Science | Non-Classifiable
Dewey Decimal:
378.179
Library of Congress Control Number:
72086687
Descriptions, Reviews, Etc.
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Die Vorstellung, da allein durch die Umstellung auf Tutorenkurse und studenti- sche Arbeitsgruppen die hochschuldidaktischen Probleme zu l sen seien, hat sich als irrig erwiesen. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, da Lehrver- anstaltungen in Form von Kleingruppenarbeit nur dann gute Erfolge bringen, wenn die Tutoren eine methodische Schulung erhalten und wenn ihnen und den Teilnehmern geeignetes "Handwerkszeug" in Form von Arbeitsmaterial u. . zur Verf gung steht. Eine M glichkeit dazu ist von den Autoren mit ihrem Sy- stem der "Lernfragen" geschaffen worden. Gegenstand dieser Schrift ist deren Erprobung im Vergleich mit den Lernerfolgen von Tutorenkursen, die dieses Hilfsmaterial nicht benutzt haben. Erfolgsmessungen dieser Art sind f r die empirische p dagogische Forschung ein recht schwieriges Problem, nicht weil es an Methoden hierf r fehlt, sondern weil es in der Realit t nur schwer gelingt, jene kontrollierten Versuchsbedin- gungen zu schaffen, die f r ein exaktes Lernexperiment zu fordern w ren. So konnte auch hier die Parallelit t von Versuchsgruppen und Kontrollgruppen in Bezug auf Teilnehmer, Arbeitsbedingungen und Gruppenleiter nicht vollst ndig gesichert werden, da ja weder Studenten noch Tutoren gezwungen werden konn- ten, nach der einen oder der anderen Methode zu arbeiten. Nur wenn man sich auf v llig k nstliche und damit wenig aussagekr ftige Laboratoriumsexperimen- te zur ckziehen w rde, w ren solche Fehlerquellen zu vermeiden. Eine Feld- forschung, wie sie hier vorliegt, kann nur versuchen, sie m glichst klein zu halten. Das ist den Autoren, die ein beachtenswertes Organisationsgeschick ent- wickelt haben, in bestm glicher Weise gelungen. Sie sind sich zugleich sehr klar dar ber, wo die Grenzen der Assagekraft ihrer Ergebnisse liegen.
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